Das Gemeindewappen der Ortsgemeinde

 

Dedenbach

 

 

 

 

Das Wappen ist durch die diagonale Darstellung des Dedenbach von links oben nach rechts unten in zwei Felder aufgeteilt.

Im rechten oberen Feld ist ein römisches Wagenrad dargestellt. Dieses Wagenrad soll auf eine frühe Besiedelung im Bereich "An den Birken" deuten und auf die Kohlstraße, die ein Verbindungsweg - von der Hauptstraße von Trier nach

Köln- zum Rhein war.

 

Im linken unteren Feld ist das Vaterlandskreuz dargestellt.

 

    Bis in die 80 - er Jahre des 19. Jahrhunderts wurde einmal im Jahr zu

    Pfingsten eine Wallfahrt nach St. Matthies in Trier unternommen. Kinder und ältere Leute,

    die selbst daran nicht teilnehmen konnten, gaben den Wallfahrern bis zur Grenze des Flurbanns das Geleit.

    Dort stand das Kreuz von 1729. Der Brudermeister, der die Prozession anführte und den

    Wallfahrtsweg gut kannte, trug ein großes Kreuz.

 

    Am Vaterlandskreuz angekommen, drehte sich der ganze Zug zum Dorf hin um, und der

    Brudermeister machte mit dem Kreuz das Kreuzzeichen.

    Dabei sprach er:"Leb 'wohl Vaterland".

    Erst nach diesen Worten traten die Kinder und alten Leute den Heimweg an, die Wallfahrer

    setzten ihren Gang fort.

entnommen und nachzulesen im Heft "Alte Steinkreuze der VBG Brohltal"

 

Die Symbole werden in metallischen Farben,  das Wagenrad und Vaterlandskreuz in

Gold und der Dedenbach in Silber dargestellt.

 

Das Wappen trägt die Farbe grün - sie deutet auf die grüne Eifellandschaft hin.

Weiterhin soll sie die Bedeutung der Landwirtschaft in früherer und jetziger Zeit wiedergeben.

 

Dedenbach,den 3.April 1996

 

 

Genehmigungsurkunde

 

Aufgrund des § 5 Abs. 1 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14.12.1973 (GVBl. S. 419) in der derzeit gültigen Fassung und des Beschlusses des Ortsgemeinderates Dedenbach vom 03.04.1996 wird hiermit der Ortsgemeinde Dedenbach die Genehmigung erteilt, das nachfolgend näher beschriebene Wappen zu führen:

 

"In Grün durch eine silberne Zwillingswellenleiste schräg geteilt, oben ein goldenes, sechsspeichiges römisches Rad, unten ein goldenes Hochkreuz.

 

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 16. Dezember 1996

 

Kreisverwaltung Ahrweiler

Az.: 1-41-803

 

Weiler

Landrat